Marterpfahl Verlag – die zarteste Versuchung, seit es SM gibt

Marterpfahl Verlag

Windeln, Stöckchen, strenge Gouvernanten

9. September 2009

windelnErwachsene »Babies«, eingesperrt im Laufställchen, mit Schnuller und Sprechverbot, stundenlang volle Hosen …  Träume von strenger Hosenscheißer-Erziehung wie anno dazumal. AUCH ALS EBOOK

Pampersboy / Schwester Incontinenzia

Windeln, Stöckchen, strenge Gouvernanten

Kartoniert, 21,5 cm x 13,5 cm

124 Seiten

15,- €

ISBN 978-3-9806104-6-9

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Der Klappentext:

(Ein Erwachsener versetzt sich in der Phantasie ins Kleinkinder-Trotzalter:)

Wieder und wieder versuchte er, die Gitter des Laufstalls zu überklettern. Vergeblich. Der Zugang zum WC, das nur wenige Meter entfernt war, blieb ihm verstellt. »Warum hab ich Mutter auch nur so ärgern müssen, daß sie mich zur Strafe eingesperrt hat?« dachte er verzweifelt beim Anblick der dicken hölzernen Gitterstäbe und versuchte sich durch stärkeres Nuckeln am Schnuller, den er nicht ausspucken durfte, zu beruhigen. In seinem Bauch gurgelte es. Warum sich unnötig quälen, wenn er das Unvermeidliche eh allenfalls ein paar Minuten aufschieben konnte? Er entspannte seine Pomuskeln. Gleich würde es ihm hinten in die Hose gehen …

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Der Verlag über das Buch:

Glückliche kleine Hosenscheißer

War man nicht als kleines Kind glücklicher als heute im unfrohen, gehetzten Erwachsenendasein? Haben die süßen kleinen Hosenscheißer nicht das bessere Los gezogen? Gnadenlos bevormundet, aber auch angenehm bemuttert und ohne die Last der Verantwortung? Ist sie nicht schön, die Erinnerung an eine Vergangenheit, in der es noch autoritäre, aber auch liebevolle Mütter und Gouvernanten gab, die immer Zeit für ihren artigen oder unartigen kleinen Hosenmatz hatten? Die mit liebevoller Unerbittlichkeit »immer nur das Beste wollten« für den machtlos im Laufställchen steckenden Kleinen?
Viele würden ein dickes »JA!« unter alle diese Fragen pinseln – genau wie der 30jährige Robert. Gleichzeitig fürchtet er sich aber auch ein wenig vor der resoluten Art seiner dominanten Freundin, weicht eindeutigen Entscheidungen und Festlegungen aus, bis eines Tages zu spät ist: Durch einen süßen Trunk mit einem neu entwickelten High-Tech-Medikament verwandelt die Freundin Robert in ein hilfloses Kleinkind. Nun muß er machtlos durchkosten, was er zuvor lediglich in Phantasien oder im Spiel ausgelebt hatte: In altmodischer Manier bindet frau ihn mit einem Ledergeschirr im Gitterbettchen fest, steckt ihn ins Laufställchen, versohlt ihm auch mal gehörig den Po, wenn er gegen die Bevormundung aufmuckt – und zu keiner Zeit hat der arme kleine Robert die Macht zu bestimmen, wann seine vollen Hosen gewechselt werden …
Die in fünf Episoden aufgeteilte Erzählung von Roberts Schicksal, der erst in ein Kleinkind verwandelt wird und dann allmählich ins Schulalter hineinwächst, bildet den Kern des Buches. Hinzu treten Geschichten über die wenig hygienischen Bräuche am Hofe des Sonnenkönigs im 17. Jahrhundert, über die Krankenhäuser von heute, in denen renitente Patienten auch schon mal ausgeschimpft, am Bett festgeschnallt und gewindelt werden, und über die ganz speziellen Nöte eines Menschen, der im Autobahnstau steckenbleibt …
Passende Zitate, Beschreibungen von Windelparties und Hinweise auf windelfetischistische Websites ergänzen das Buch.

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»Denise van Hoorn«, eine erfahrene Berliner Insiderin der »Adult-Baby-Szene«, urteilte auf Amazon.de:

»Das, was der Autor unter dem Pseudonym ›Pampersboy‹ da zusammengeschrieben hat, ist sicherlich weitab dessen, was in unserer Szene als ›üblich‹ gesehen werden muß. Er hat es wirklich gewagt, endlich mal alle unsinnigen Regeln typischer Erwachsenenbabygeschichten zu brechen, ja, er scheute nicht einmal davor zurück, diesen Geschichten einen realistischen Touch zu geben. Er berichtet teilweise aus eigenen Erfahrungen und nimmt dem geneigten Leser jegliche Illusionen, daß die Träume, die er selbst hat, niemals wahr werden könnten.
Zwar sind es teilweise (…) Rollenspiele, die er – selbst erlebt – widergibt, dennoch hat er sie erlebt – oder könnte sie erlebt haben.
Überhaupt schreibt Pampersboy dazu noch in einem Stil, welcher beim Lesen allein schon etwas Intellekt erwartet, also nicht diesen üblichen aufgewärmten Geschichtenmatsch auf dem Niveau einer BILD-Zeitung. Er untermalt seine Geschichten mit Zitaten namhafter historischer Menschen, die, teils zynisch, teils erheiternd, auch zum Nachdenken anregen.

In diesem Buch vereinen sich wichtige Voraussetzungen für einen guten Autor: Niveau, Phantasie und ein reicher Wortschatz, welcher schon im Ansatz erkennen läßt, woher der Verfasser stammt. Und gerade das mag der Grund dafür gewesen sein, daß er sich nicht dem Üblichen der Szene angepaßt hat, eben es bewußt vermieden hat, Windelbilder oder Bilder von Windelmädchen ins Buch zu nehmen.
Im übrigen: welche Bilder hätte er uns präsentieren können, die uns nicht schon längst bekannt sind?

Trotz seines hohen Schreibstils läßt der Autor des Buches erkennen, daß er einer von uns ist und die Feinheiten der Erwachsenenbaby- und Windelfetischszene zu schätzen weiß, und sei es auch nur durch die Verwendung des Logos ›Made In Wet Diapers‹, welches den meisten Surfern bekannt sein sollte.

Hat man das Buch erst einmal in die Hand genommen, liest es sich flüssig, und ehe man sich versieht, hat man sogar eine Reise durch das [Rokoko] (…) unternommen, in welchem die Herrschaften in Freude des gerade geborenen königlichen Kindes selbst Windeln tragen und zum Leidwesen des kleinen Gesandten eines kleinen Landes auch benutzen. Man erlebt die Träume und Phantasien des Verfassers so, als sei man er selbst oder als sei man dabeigewesen, wenngleich auch die beschriebenen Spielarten nicht unbedingt jedermanns Sache sein werden.

Alles in allem ist das Buch ein literarisch wertvolles Werk, welches leider viel zu selten in der Szene ist.

Bewertung: empfehlenswert.«

 

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