Marterpfahl Verlag – die zarteste Versuchung, seit es SM gibt

Marterpfahl Verlag

Stille Tage in Roissy

17. September 2009

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Was hat es mit den Entführungen devoter Frauen ins »Große Haus« auf sich? Und wieso verschwanden etliche dominante Männer »in den besten Jahren« spurlos? Polizistin Emilie Martens ermittelt. AUCH ALS EBOOK

Saskia Weißer

Stille Tage in Roissy

Roissy – wie es sein könnte …

186 Seiten, Paperback

Großformat 22 x 17 cm

19,- €

ISBN 978-3-936708-13-4

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Der Klappentext:

chantal lachte und sah sie von der Seite an. »Du kennst das Buch ›Die Geschichte der O.‹ nicht, nicht wahr?«

»Nein, nie gehört.«

»Dacht ich’s mir doch – du warst von Anfang an so gesammelt und positiv! juliette war in den ersten Tagen ganz verstört, wollte mit Gewalt hier ’raus, schrie, weinte, bettelte. Wir mußten sie einige Tage in ihr Zimmer einsperren und ihr leichte Beruhigungsmittel geben, bevor sie auch nur bereit war, sich das alles hier anzuschauen. Sie muß das Buch vorher gelesen und gedacht haben, irgendein Verrückter hätte Roissy real eingerichtet. Dabei gibt es zwischen ›Roissy‹ und hier einen grundlegenden Unterschied: Hier soll keiner und keine zu kurz kommen, niemand soll ausgebeutet oder gar physisch oder psychisch zerstört werden.«

sylvie dachte nach. In der Tat – in diesem geheimnisvollen Haus, in dem sie vor 14 Tagen aufgewacht war, ohne daß sie wußte, wie sie hierher gekommen war, knieten und dienten die rokokohaft elegant gekleideten Damen stumm ihren Herren, sie wurden gefesselt und gezüchtigt, ausgespreizt und benutzt; ein unglückliches Frauengesicht hatte sylvie aber die ganze Zeit nicht gesehen – ganz im Gegenteil …

 

»Ich will diesen Fall, Cabot. Ich hab da so’n Gefühl …«

»Du meinst die anderen drei Verschwundenen?«

Emilie nickte. »Warum wurden die Ermittlungen eingestellt?«

»Die drei waren gar nicht verschwunden, sondern einfach abgehauen. Sonne, Strand, Cuba Libre, Schokomädchen – na, du weißt schon. Die Grenzpolizei hat ihre Paßnummern als ausgereist notiert, und auf irgendein Verbrechen deutet rein gar nichts hin – Verfahren eingestellt.«

»Trotzdem – mir schmeckt die ganze Sache nicht. Da ist doch irgendwas faul!«

»Dir ist nach großen Geheimnissen, wie?« Cabot lächelte. »Du hast diesen Fall. Monsieur Chef war schon da und hat dir den Fall übertragen. Viel Spaß.«

Emilies Herz machte einen Sprung. Sie würde den Zusammenhang mit den drei alten Fällen nachweisen! Hochqualifizierte Männer in den besten Jahren, die plötzlich auf Nimmerwiedersehen verschwinden? In einen ewigen Urlaub? Wer’s glaubt …

 

Warum hatten alle Verschwundenen Kontakte zur SM-Szene? Was hat es mit jenem »Großen Haus« auf sich, in das immer wieder devote Frauen entführt wurden? Die ehrgeizige junge Polizeibeamtin Emilie ist fest entschlossen, den Dingen auf den Grund zu gehen …

 

Nach den Kurzgeschichten in »Scipia, Sklavin der Römer« legt Saskia Weißer nun mit »Stille Tage in Roissy« ihren ersten Roman vor.

 

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So urteilen Leser:

 

»Jochen Devirest« (realer Name) schrieb auf Amazon.de: »Hier trifft man auf eine faszinierende Mischung aus Krimi und erotischen Elementen. Ein offenes, ungewöhnliches Buch dessen Ende zwar die angehäufte Spannung abbaut, dies aber auf eine derart perfide Weise tut, das es fast schon zu brutal wirkt.«

 

Unter der Überschrift »Ooooooch, is‘ das schön!« schrieb TOP-500-Rezensentin »xxtraumlandxx« auf Amazon.de: »Das habe ich mehrmals beim Lesen des Buches gedacht. Die Anlehnung an den Klassiker ›Die Geschichte der O‹ ist eher nur ein Grundgerüst und beeinflusst die moderne Erzählung nur am Rande. (…) Einige Menschen, die SM nicht nur als sexuelle Spielart, sondern vielmehr als Lebenseinstellung betrachten, haben sich in einem alten, großen Haus ihr eigenes Roissy geschaffen. Hier können sie ungestört von der Außenwelt ihr Leben so gestalten, wie es ihnen gerade gefällt. Sie ziehen sich schöne und altmodische Gewänder an und leben ihre Neigung vollkommen aus. Die Autorin beschreibt sehr bildhaft und gefühlvoll die Welt des BDSM. (…)
Es hebt sich ob der eindrücklich beschriebenen Gefühle vom üblichen SM-Trash ab, den SMler lädt es zum Träumen ein, dem Nicht-SMler zeigt es die tiefen Gefühle, die eine solche Beziehung prägen.
Natürlich darf nicht vergessen werden, dass solche intensiven Beziehungen selbst in der BDSM-Szene nicht so weit verbreitet sind; trotzdem träumt wohl jede submissive Frau davon, so leben zu können wie die Protagonisten des Romans.

Ein Muss für jeden romantisch veranlagten Smler!« 

Auch als Ebook erhältlich – für 8,49 Euro – Amazon.de, Barnes & Noble, Kobo, Buchhandel.de, ebook.de.