Marterpfahl Verlag – die zarteste Versuchung, seit es SM gibt

Marterpfahl Verlag

Sklavenjagd

13. September 2010

coversklavenjagd250pShowdown in der Western-Kulissenstadt im kargen Südspanien: Gelingt es der gejagten nackten Sklavin, die Nacht über ungefangen zu bleiben, ist sie um 10 Millionen Euro reicher – falls nicht, winkt ihr lebenslange Sklaverei…

Tomás de Torres

Sklavenjagd

SM-Thriller

DIN-A 5, Paperback

236 Seiten

19,- €

ISBN 978-3-936708-75-2

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Der Klappentext:

Im bleichen Licht des Vollmonds lag das langgestreckte Felsmassiv von El Torcal vor Dolores. Plötzlich ein Schatten, eine Bewegung am Rande des Lichtkegels der Scheinwerfer, ein Schlag, der Dolores in die Gurte schleuderte – sie hatte einen Menschen angefahren!

Entsetzt stieg sie aus und sah nach. Ein schwarz gekleideter Mann lag leise stöhnend am Straßenrand. Während Dolores nach ihrem Handy kramte, stürzte eine nackte, athletische junge Frau aus dem Dunkel, die Hände mit einer Kette vor dem Bauch gefesselt und mit einer Eisenkugel, die sie jetzt mehrmals auf den Kopf des Mannes sausen ließ, während sie immer wieder »Es war die dritte Jagd!« schrie – bis er vollkommen leblos war.

 

Sklavenjagd – so heißt das Gesellschaftsspiel, das sich die gelangweilte Schickeria der Superreichen an der Costa del Sol einfallen ließ, jene High Society, die schon alles hat und immer nach einem weiteren Kick sucht.

 

Übersteht die Sklavin, das »Wild«, eine Nacht nahe den Wildwest-Kulissenstädten der Felsenberge im Hinterland, ohne gefangen zu werden, bekommt sie 100.000 Euro. Andernfalls muß sie 24 Stunden lang als Sklavin ihrem »Jäger« zu Willen sein. Bei der zweiten Jagd winkt eine Million Euro – oder eine Woche Sklaverei. Bei der dritten Jagd geht es um alles oder nichts: Zehn Millionen – oder lebenslange Knechtschaft.

 

Niemals würde ich mich freiwillig zu so einer Jagd melden, dachte sich Dolores entrüstet, als ihr Wochen nach dem Vorfall in der Nacht diskret ein solches Angebot gemacht wurde. Keinen Monat später meldete sie sich freiwillig zu ihrer ersten Jagd …

 

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Auf dem Blog des Autors findet sich ein fast vollständiges Kapitel als Leseprobe.

 

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Die SCHLAGZEILEN 113 urteilten im November 2010:

 

Eine Geschichte mit Wow-Effekt: Dolores ist eine junge Spanierin, deren Leben trostlos und vorhersehbar verläuft, ihr schlecht bezahlter Job langweilt sie, Freunde hat sie kaum, und ihr Partner ist ein egoistischer Versager, der seinen Frust an ihr auslässt.

Als ihr ein geheimnisvoller Unbekannter 100.000 Euro anbietet, ist sie hin- und hergerissen. Das Geld würde ihr einen Neuanfang ermöglichen, ihr die Chance auf etwas Glück geben. Sie muss nichts weiter tun, als sich eine Nacht lang in einsamen Wäldern jagen lassen. Gewinnt sie, bekommt sie das Geld, verliert sie, gehört sie für 24 Stunden dem Sieger.
Natürlich verliert Dolores gegen den erfahrenen Jäger und zahlt den Preis: 24 Stunden lang Sklavin sein. Doch so schlimm ist das gar nicht, man tut ihr keine Gewalt an, sondern verführt sie zärtlich, auch wird sie nach Ablauf der Zeit wie versprochen unversehrt nach Hause gebracht.

Dolores bekommt die Chance auf Revanche. Der Deal lautet: 10 Millionen Euro oder ein Leben lang Sklavin sein.

 
Der Autor Tomás de Torres verfügt über ein großes Erzähltalent, er zieht den Leser in das Geschehen und erzeugt hohe Spannung. Die Sex- bzw. SM-Szenen sind extrem anregend, wenn auch nicht immer einvernehmlich.

 

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»Wow!« dachte sich auch Kitsune, die Rezensentin der »Sklavenzentrale«. Im folgenden ein Auszug aus ihrer ausführlichen Besprechung:

 

Mein einziger Gedanke: Wow! Ein Ausnahmeroman [voll] Wucht und Intensität.
„Sklavenjagd“ ist in vielerlei Hinsicht untypisch. Die Handlung nimmt einen unerwarteten Verlauf. Dolores ist tief beschrieben und reift an dem Erlebten. Und die SM-Anteile des Buches sind Hardcore, jedoch erstaunlich maßvoll und gut beschrieben. Es ist SM pur, und trotzdem ist es eigentlich eher Nebensache, die Handlung an sich, die Entwicklung der Charaktere, das Empfinden der Protagonistin, die moralischen Fragen wiegen schwerer als der „erotische“ Anteil.
Die ersten 100 Seiten beinhalten fast keine erotischen Momente, und doch kann man das Buch von der ersten Seite an nicht mehr aus der Hand legen. Schon lange habe ich kein Buch mehr in diesem Tempo verschlungen und alles um mich herum vergessen. Und nun bin ich noch immer nicht ganz zurück.
Ein gekonnter Kunstgriff des Autors ist es, dass er die wirklich schlimmen Dinge niemals ausspricht, sondern immer nur andeutet. Die SM-Szenen (nein, ich rede nicht von Sex, sondern von Macht) sind nur sehr kurz, dabei jedoch enorm intensiv.  
Der Roman führt Dolores und auch den Leser in vielerlei Hinsicht an die Grenzen.
Ein verdammt guter Thriller!