Marterpfahl Verlag – die zarteste Versuchung, seit es SM gibt

Marterpfahl Verlag

Piratenbeute

1. Oktober 2011

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Piraten vor Somalia, »schlagende« Studentenverbindungen, »SM-Inkasso« (=»Scheine und Münzen«) – die Autoren kennen die fiesen, gemeinen Hinterhältigkeiten des Lebens …

 

Emily Drummond / Ragyog Holló Kobács

Piratenbeute

15 SM-Stories

192 Seiten, Paperback, DIN-A 5

18,- €

ISBN 978-3-936708-87-5

Der Klappentext:

Sorglos vor Somalia …

Alexander von Sonderberg schmunzelte und füllte noch einmal die Weingläser auf dem Tisch. Die beiden leichtbekleideten Frauen, die mit ihm auf dem Außendeck saßen, waren schon eine rechte Augenweide. Amy und Maike waren die erfolgreichsten – und attraktivsten – Erotikautorinnen seines Verlages. Als sein Freund Hassan Ibn Dawud, der Scheich von Oman, ihn vor ein paar Wochen angerufen und gefragt hatte, ob er wohl Interesse daran habe, die Luxusyacht »Seabird« von Maskat nach Port Elizabeth in Südafrika zu überführen, hatte er sofort zugesagt.

Da Alexander wußte, daß Amy eine ausgewiesene Piratenspezialistin war, hatte er sie und Maike zur Mitfahrt und einem ausführlichen »Brain-storming« eingeladen. Eine Fahrt entlang der somalischen Küste, wo in letzter Zeit immer wieder Piratenüberfälle stattgefunden hatten, würde die Phantasie der beiden sicher positiv anregen.

Und so saßen sie jetzt an Deck und beobachteten den Sonnenuntergang vor der afrikanischen Küste. Amy war ganz in ihrem Element. »Wenn wir zurück in Deutschland sind, werde ich einen erotischen Piratenroman schreiben«, hatte sie schwärmerisch erklärt, und Alex’ Kommentar war, wie immer, sehr eindeutig ausgefallen: »Ja, ja, ich kann mir vorstellen, daß dich das Thema reizt. So richtig wilde Kerle, sexuell ausgehungert, mit glänzenden Muskeln und stahlharten Schwänzen, die sich hübsche Frauen kapern, um ihnen mal zu zeigen, was echte Männer zu bieten haben. Gib’s zu, das macht dich an«, hatte er gelacht …

… aber das Lachen verging ihm und seinen Gästen, als aus Spiel unverhofft Ernst wurde.

Nicht nur die Piraten vor Somalia verstehen keinen Spaß, auch die Mitglieder der schlagenden Studentenverbindung Teutonia horribilis meinen es ernst, und auch die hart arbeitenden Metzger einer Kleinstadt haben ebensowenig Verständnis für zickige, ewig nörgelnde Lebensmittel-Kontrolleurinnen wie die SM-geschulten Mitarbeiter eines Inkassobüros für säumige Schuldnerinnen …

So urteilen die SCHLAGZEILEN 120:

15 SM-Kurzgeschichten verschiedener Autoren vereint der Band »Piratenbeute«. Die Geschichte »Eine schlagende Verbindung« handelt von dem Studenten Manne, der seiner Freundin Lill zeigt, wie er und seine Mitstudenten eine schlagende Verbindung interpretieren; in »Reiche Beute« werden Eve und Andy Opfer einer Treibjagd, Amazonen überwältigen die beiden und haben ihren Spaß mit ihnen, doch auch Eve und Andy haben so viel Vergnügen dabei, daß sie keineswegs bei der nächsten Jagd fehlen möchten.

Schönes Lesevergnügen für zwischendurch; da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dadurch, daß die Geschichten relativ kurz sind, kann man sie sich auch schön gegenseitig vorlesen und gemeinsam weiterfantasieren.