Marterpfahl Verlag – die zarteste Versuchung, seit es SM gibt

Marterpfahl Verlag

Ins Röckchen gezwungen

26. August 2009

rockFrauen, die die Hosen anhaben. Männer, die die Hosen runterlassen müssen – um sie gegen Röckchen und Schürzchen eintauschen zu »dürfen«, ergänzt um Putzzeug und Striemen, Strapse und High Heels …

 

Jetzt in vierter, umfassend überarbeiteter Auflage!

Glynis Dunnit / Rüdiger Happ

Ins Röckchen gezwungen

12 starke Stories für Frauen, die immer die Hosen anhaben

kartoniert, DIN-A 5

180 Seiten

17,- € 

ISBN 978-3-936708-73-8

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Über das Buch:

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Verflixt, tat das weh! Immer wieder rieb ich mir durch den dünnen Stoff meines Röckchens den Po. Warum hatte ich auch wieder so schlampig Staub wischen müssen! Bestimmt war mein armer Po wieder voller Striemen. Jede einzelne davon würde ich spüren, wenn ich später in meinem armseligen Bett in der Dienstbotenkammer auf dem Rücken liegen und sie mich nehmen würden. Immer war sie besonders zärtlichkeitsbedürftig, wenn sie mich gedemütigt und gezüchtigt hatte. Ganz passiv und sanft hatte ich dann zu sein, wenn ich nicht wollte, daß sie meine intimsten Teile wider mit diesem verflixten Schlößchen verschloß, bevor ich noch meine Belohnung, den tagelang ersehnten Höhepunkt, gehabt hatte …

 

 

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Hat doch alles keinen Sinn, dieses ewige Träumen, ermahnte ich mich und zog das schwarze Röckchen mit der weißen Schürze wieder über meinen epilierten Oberschenkel glatt. Mein intimes metallenes Gefängnis klingelte leise. Wenn ich die Hausarbeit bis heute Abend nicht sorgfältigst nachgeholt habe, dann dann gibt es alles andere als eine Belohnung. Fröhlich summend griff ich zum Wischtuch. Ich konnte es selbst kaum glauben, daß ich noch vor Monaten als gesetzloser Rocker durch die Lande gezogen war – bis ich nach meinem Motorradunfall in die Hände dieser Ärztin gefallen war …

 (… in dieser Stimmung ist die Story »Oetang« gehalten – nein, der obenstehende Text ist KEIN wörtliches Zitat daraus – aber die folgenden beiden Texte sind wörtliche Zitate aus anderen Stories des Bandes:)

DIE NEUE SEKRETÄRIN

Etwas wirklich Ernsthaftes unternahm ich nicht, bevor er mit seinen regulären Sitzungen an unregelmäßigen Wochenenden im Bungalow glücklich war. Ich wollte ihn nicht Verdacht schöpfen lassen, daß ich ihn wirklich völlig beherrschen wollte – in dem einzigen Outfit, das den absoluten Herrschaftswillen über einen Mann anzeigt: seinen eigenen Kleidern! Ich änderte seine Diät ganz allmählich. Ich fügte seiner Nahrung weibliche Hormone hinzu. Ich brachte ihn dazu, sorgfältige und kräftige Massagen mit speziell ausgesuchten Cremes zu genießen. Laut Garantie sollten sie in annehmbarer Zeit den gewünschten Effekt bringen. Sie wirkten tatsächlich so, wie in der Reklame versprochen. Erstaunlich. Ich bin mir nicht sicher, ob Charles die versprochenen Effekte wirklich wollte oder nicht. Er bekam sie einfach.

Eines Tages ging er nach seinem Essen und seinem Wein schlafen. Schlaftabletten in der Nahrung sind billig und wirksam. Ich hatte die Änderungen in seiner Diät, die Cremes und Salben ganz effizient genutzt, aber stärkere Mittel würden noch interessantere Resultate hervorbringen. Die subkutanen Implantate, die Hormone freisetzen würden, waren einfach zu bewerkstelligen. Ich hatte mit seiner vollen Billigung an den Abenden Fortbildungskurse besucht. Wie er bemerkte, hatte jegliches Wissen einen potentiellen Wert. Wie recht er doch hatte.

Das letzte Wochenende mit diesem Hobby-Transvestiten war herrlich. Er sagte, er finde es wunderbar, für immer so mit mir zusammenbleiben zu können.
Er wird für immer so mit mir zusammenbleiben. Als wir heute morgen ins Büro kamen, fühlte er sich nicht ganz wohl in seiner männlichen Kleidung. Seine Hemdbrust fühle sich eigentümlich eng an, meinte er. So sollte es auch sein, bei der Menge an Hormonen und Cremes, die ich darauf verschwendet hatte. Jetzt würde es sich noch enger anfühlen – wohlgemerkt: Wenn ich ihm erlaubte, es anzuprobieren. Er beklagte sich, daß seine Hosen trotz des modischen weiteren Schnitts ein bißchen zu eng anlagen, als er sich ins Auto setzte. Das wird ihn nie wieder belästigen. Er wird sie nie wieder tragen. Wenn nur seine mir zu großen Schuhe nicht wären! Hätte ich sie nicht doch durch selber gekaufte, passende ersetzen sollen? Nein, nein, antwortete ich mir zum xten Male selbst: Eine feindlich Übernahme mußte total und absolut sein, und dem Verlierer mußte jegliche Rückzugsmöglichkeit abgeschnitten werden. Ich beobachtete amüsiert, wie er – nein, von jetzt ab: »sie«! – allmählich wieder zu Bewußtsein kam. Erstaunt riß sie die Augen auf und griff sich reflexartig an die haarlosen Oberschenkel, deren zarte, weiche Haut der kurze Rock nur zu einem kleinen Teil verdecken konnte. »Wirst du langsam wach, Liebling? Ich kann wohl erwarten, daß du als Sekretärin so engagiert für mich arbeiten wirst, wie ich es bisher für dich getan habe!«

(aus »Büroeröffnung«)

DAS GANGSTERLIEBCHEN

»Wir haben dir nichts Besonderes gekauft. Die Kleider, die die alte Gerry immer getragen hat, werden dir alle passen, und du kannst neue Sachen bekommen, wenn du sie einmal brauchst. Wie ich sehe, hat sie alles Hosenähnliche entfernt, bevor sie das ganze Zeug hier abgeladen hat.«

»Ihr könnt mich doch nicht im Ernst so hierbehalten!« sagte er empört zu seiner Entführerin. »Natürlich nicht so, du Dummerchen! Bevor du hier ‚rausgehst, muß dein langes Haar dein eigenes und müssen deine Möpse deine eigenen geworden sein.«

»Aber das ist es doch. Ich bin kein Mädchen. Ich habe kein langes Haar und keine Möpse.« – »Aber du wirst. Schon nach dem Essen hast du mit dem Orangensaft deine erste kräftige Dosis weiblicher Hormone bekommen. Die Wirkung ist bereits unwiderruflich. Nun weißt du es.«

Die neue »Gerry« verstand. Er weinte nicht – jetzt nicht. Nicht in Gegenwart der Komplizin seiner Entführerinnen.

»Aber ich wollte nie wechseln!« brachte er gepreßt hervor, bemüht, seine Stimme nicht zittern zu lassen. Er spürte, wie Dolores sich neben ihn setzte, ihm tröstend die linke Hand um die Schulter und die rechte auf seine Hände legte. »Oh du armes kleines Ding. Betrachte es doch einfach einmal als eine neue Geburt. Als du geboren wurdest, hattest du keine Wahl. Und jetzt auch nicht. Es gab einfach keinen anderen Weg, um die zwei Mädels aus dem Gefängnis zu bringen und ihnen eine auf Dauer sichere neue Identität zu verschaffen. Auf einen Geschlechtswechsel kommt die Polizei bestimmt nicht. Und du hast genügend Zeit, dich an deine neue Rolle zu gewöhnen. Dein Tauschpartner wird deine Firma bestimmt erfolgreicher führen, als du es bisher getan hast, und du kannst dich ganz ihm und dem Privatleben widmen.« »Gerry« nickte. Unter seinem kurzen schwarzen Rock, versteckt in seinem dünnen Schlüpfer und den zarten Strumpfhosen, begann sich gegen seinen Willen etwas zu regen und wurde von dem an seine Schamgegend geschnallten Gerät schmerzhaft gebremst.

»Sieh mal: Glynis‘ Tauschpartner wehrt sich noch sehr heftig gegen seine neue weibliche Existenz. Glynis muß sich sehr intensiv und nervenaufreibend mit ihm beschäftigen – obwohl ich glaube, daß sie das im Grunde schätzt. Am Ende wird sie ihn doch brechen, und er wird ihr völlig demütig und ergeben sein. Du hast da viel mehr Glück, deine Tauschpartnerin hat zwar auch die Hosen an« – Dolores mußte unwillkürlich kichern – »ist aber viel zugänglicher als Glynis. Du mußt ihr gegenüber nur folgsam und gefällig und in der Lage sein, dich zu entspannen und alles völlig passiv zu genießen.«

»Meinem Gesicht wird man immer ansehen, daß ich eigentlich ein Mann bin!« meinte er trotzig.
»Schätzchen«, lächelte Dolores sanft und tätschelte dazu anzüglich seinen bestrumpften Oberschenkel, »MANN wird einem Mädel bestimmt nicht allzu intensiv ins Gesicht schauen, solange der Pulli wohlgefüllt und der Po hübsch berockt ist.«

(aus: Plötzliche Veränderungen)

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Kritik:

»Endlich einmal ein ganzes Buch für all jene, die auch als Mann einmal ganz schwach sein wollen«, fanden die SCHLAGZEILEN damals, und »Marquis« schrieb: »Seien wir doch mal ehrlich: Männer sind feige. So mancher Mann verbirgt sein wahres Ich jahrelang unter Hosen und muß erst von einer Herrin mit strenger Hand ins Röckchen gezwungen werden, bis er seine wahre Bestimmung erkennt. Und die besteht nun mal im Dienen in Rock und Schürze.« (Aus dem Gedächtnis zitiert, nicht wortwörtlich …)