Marterpfahl Verlag – die zarteste Versuchung, seit es SM gibt

Marterpfahl Verlag

Gynopolis – Stadt der dominanten Frauen

21. August 2009

gynopolis»Wir sind kein Domina-Studio – wir sind ECHT!« Was ist dran an den Gerüchten, daß manche Sklaven gar nicht mehr freiwillig in GYNOPOLIS leben? Zwei als Touristen getarnte Reporter gehen den Dingen auf den Grund … AUCH ALS EBOOK

 
Cagliostro

Gynopolis – Stadt der dominanten Frauen

Roman

Kartoniert, 288 Seiten

20,- €

ISBN 978-3-936708-10-3

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Der Klappentext:

Wir hatten uns ins Café Baudrillard direkt am Hauptplatz gesetzt. Ein junger Mann, der mit nichts weiter als einem langen Hemd bekleidet war, bediente uns. Von einer Stelle unter dem Hemd war in Hüfthöhe eine dünne Kette gespannt; sie führte zu einem Teewägelchen, das er hinter sich herzog. Denise entschied sich für einen Kaffee, ich für eine kleine Flasche Apfelsaft. Die Panoramafenster boten freien Blick auf die Pranger und die von Männern gezogenen Rikschas. Vor einem der mittelalterlichen Strafinstrumente, in dem ein beleibter Mann mit hochrotem Kopf steckte, war eine Tafel aufgestellt. »Ich habe heimlich gewichst!« stand darauf mit Kreide geschrieben.

»Was für ein Gefühl ist das eigentlich?« wollte Denise wissen.
»Was meinst du?«
»Na ja, du bist hier als Mann in einer Stadt, in der die Männer sich versklaven, erniedrigen und zum Deppen machen lassen. Das muss doch irgendwas in dir auslösen?«
»In der Tat. Ich kann das immer noch nicht fassen.«
»Was?«
»Dass es so etwas gibt! Eine ganze Stadt, in der sich die Männer freiwillig unterwerfen lassen! Ist das nun alles echt oder sehen wir hier nur die Kulissen einer aufwendigen Show? Es gibt Frauen, die haben Interesse an erotischer Herrschaft, und Männer, die wollen sich gerne unterwerfen lassen. So weit okay. Aber auf Dauer? In diesem extremen Ausmaß, wie das hier angeblich geschehen soll? Tausende von Männern, die für Jahre nichts anderes tun wollen als dienen?«

(aus dem Reisejournal des Stefan Maverick)

Warum ließ Thorsten nichts von sich hören? Was war aus ihm und seiner neuen dominanten Freundin geworden, mit der er nach Gynopolis gereist war? Ein lukratives Geschäft durch unbegründete Abwesenheit platzen zu lassen, war ebenso wenig sein Stil, wie versprochene Sicherheitsanrufe wochenlang zu unterlassen. Ob doch etwas an den Gerüchten war, dass manche Sklaven gar nicht mehr freiwillig hier waren? Oder war das nur ein zur Aufgeilung der angepeilten Maso-Klientel geborener Slogan, ähnlich wie das allgegenwärtige »Wir sind kein Domina-Studio. Wir sind ECHT!« Getarnt als ganz normale Besucher, landen Stefan und Denise, Reporter eines Lifestyle-Magazins, auf der Insel der dominanten Frauen – auf der Suche nach Thorsten und der Wahrheit …

Aus vielen Tagebuchaufzeichnungen, Notizen, Zeitungsartikeln, Auszügen aus Reiseführern, Dienstprotokollen von Sklaven und Herrinnen, Wachmännern und Besuchern läßt Cagliostro vor den Augen des Lesers mosaikartig das Bild einer absoluten Frauenherrschaft erstehen, die aus dem Ruder gelaufen ist und mit ihrer Eigendynamik die Gefilde von SSC längst hinter sich gelassen hat …

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