Marterpfahl Verlag – die zarteste Versuchung, seit es SM gibt

Marterpfahl Verlag

Das SM-Abitur

13. September 2010

coversmabi250pEigentlich soll sie auf dem Schwarzwaldhof in den Ferien nur fürs gefährdete Abi lernen, die blasse Nicki aus dem Norden. Doch stattdessen versinkt sie immer tiefer in SM-Orgien … 

G. Vandal

Das SM-Abitur

Paperback, 22 x 17 cm

236 Seiten

19,- €

ISBN 978-3-936708-76-9

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Der Klappentext:

Mein geliebter Olli,

heute hat es mich erwischt! Ich war die Schlechteste bei der Prüfung, und ausgerechnet die Streberin Rebecca durfte die Strafe vor aller Augen an mir vollstrecken. »40 mit der flachen Hand oder 20 mit dem Gürtel?« Mit süffisantem Grinsen stellte sie mir die obligatorische Frage.

Ich machte mir schon mal den Hintern frei, während ich fieberhaft darüber nachdachte, wie ich mich entscheiden sollte. Rebaccas Hand kannte mein Arsch ja schon, warum nicht diesmal den Gürtel ausprobieren – aber gleich 20 Hiebe? Wie hypnotisiert starrte ich auf das schwarze Leder, das da zusammengerollt wie eine Kobra vor mir lag.

Auch meine geliebte Nadine war in den Bann geschlagen. Als sie zu mir aufsah, traf mich aus ihren tiefen, dunklen Augen der begehrlichste Blick, den man sich nur vorstellen kann. Sie sagte nichts, aber es war eindeutig: Sie wollte sehen, wie mich die Kobra beißt!

»Ich nehme 40 mit dem Gürtel.« Was hatte ich da gesagt? Mir schlug das Herz bis zum Hals. Aber es war zu spät. Mit zitternden Knien begab ich mich in die vorgeschriebene Position, die Beine gespreizt, den Po hervor gestreckt. Zuletzt vergewisserte ich mich, dass auch alle meine Muschi gut sehen konnten, für den Fall, dass sie tropfte und mir Zusatzhiebe einbrachte. Dann schloss ich die Augen und erwartete den ersten Schlag

 

Der angehende Abiturient Oliver versteht die Welt nicht mehr. Solche Briefe seiner geliebten Freundin Nicki erreichen ihn aus ihrem Feriendomizil im Schwarzwald. Dabei sollte Nicki dort doch eigentlich fürs Abi lernen! Sie war extra mit zwei anderen Mädchen und einer geschulten Pädagogin in die Abgeschiedenheit gefahren, um sich von nichts ablenken zu lassen. Und nun das!

Hilflos muss Oliver mit jedem neuen Brief zur Kenntnis nehmen, wie sich die sonst so schüchterne und zärtliche Nicki immer tiefer in eine Welt voller Demütigung und Schmerz begibt. Und anscheinend merkt sie gar nicht, was mit ihr geschieht. Ist sie in die Fänge einer perversen Pädagogin geraten, die sie und die anderen Mädchen einer Gehirnwäsche unterzieht? Voller Angst wendet sich Oliver an den einzigen Menschen, von dem er Hilfe erwarten kann: seinen Onkel Michael. Doch der hat andere Pläne. 

Während Oliver Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um Michael zum Eingreifen zu bewegen, steuert Nicki unaufhaltsam dem bizarren Höhepunkt ihrer Ausbildung entgegen: dem S/M-ABITUR.

 

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Die SCHLAGZEILEN 113 urteilten:

 

Vier junge Frauen verbringen die Sommerferien auf einer einsam gelegenen Berghütte, um ungestört für die anstehende Abiturprüfung lernen zu können, nur Anna ist schon älter und damit zur Aufpasserin der Mädchen ernannt worden. Und aufpassen muss sie, besonders auf Nicki, denn die bislang brave 18jährige entpuppt sich als kleines Luder, das Annas Bestrafungen für schlechtes Lernen mehr als genießt.

Gleich zu Beginn des Aufenthalts muss Nicki mit ansehen, wie ihre Freundin Nadine von Anna gezüchtigt wird: Nadine muss sich nackt auf die Wiese stellen und wird mit einem kalten Wasserstrahl abgespritzt, mit besonderem Augenmerk auf die empfindlichen Stellen des Körpers. Nicki merkt, dass solche Aktionen sie sehr erregen, und bald ist kein Halten mehr, und die vier Mädchen geben sich den extremsten Spielen hin. Unter anderem organisieren sie Gang-Bangs und Vorführungen.

Nickis 20jähriger Freund Oliver erfährt durch Nickis Briefe von den Geschehnissen, entsetzt macht er sich auf den Weg, um Nicki von der vermeintlichen Gehirnwäsche durch Anna zu befreien.

 
Der Autor G. Vandal lässt den Leser in seinem Roman »Das SM-Abitur« durch die Briefe Nickis an den Geschehnissen teilhaben, sein Stil ist leicht lesbar.

 

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Sehr ausführlich und sehr positiv würdigt das Magazin der »Sklavenzentrale« den Roman, insbesondere die überraschenden Wendungen am Schluß. Hier ein (zu) knapper Auszug:

Klassische Schulspiele [und] viel mehr.

Rebecca, Nicki, Nadine und Anna fahren auf einen Hof im Schwarzwald, wo sie sich aufs Lernen [fürs Abi] konzentrieren sollen.

Das Buch beginnt, als Nickis Freund Oliver tränenüberströmt [und hilfesuchend] seinen Onkel Michael aufsucht. Michael beginnt [Nickis Briefe] zu lesen. Es beginnt harmlos: Anna beginnt zu bestrafen. Albereien, Lesbenspiele. Bald werden die Szenen härter. Nicki erlebt eine Wandlung, der Oliver nicht folgen kann, und Michael erkennt, dass aus Spiel brutaler Ernst wird, denn er liest zwischen den Zeilen.

 

Ich hatte das Buch in einem Zug beendet, konnte es nicht [weg-]legen. Es beginnt so niedlich und unschuldig. Nadine und Anna manipulieren gekonnt, nie ist klar, wer nun welches Spiel mit wem spielt.


Die Briefe enden oft mit einem Cliffhanger, die Gespräche der beiden Männer verleihen dem Inhalt eine neue Bedeutung …

 

Nach dem letzten Brief machen sich die beiden auf den Weg, die Mädchen zu retten. Doch sie finden etwas anderes vor als erwartet. Twisted Plot: Die letzten 50 Seiten lassen den Leser nicht mehr zu Atem kommen, bis sich alles auflöst. Oder doch nicht?

Wirklich gekonnt, Hut ab vor dem Autor!