Marterpfahl Verlag – die zarteste Versuchung, seit es SM gibt

Marterpfahl Verlag

Das geheime Zimmer

21. August 2009

zimmer300

Carmen und Claudia wollen raus aus der spießigen Enge ihres Heimatdorfs. SM, weite Welt, Abenteuer – und auf einmal wird das viel intensiver wahr, als sie es sich träumen ließen, aus Traum wird Alptraum …

 

Das geheime Zimmer

SM-Roman von Christoph Brandhurst

Paperback, DIN-A 5

122 Seiten

13,50 Euro

ISBN 978-3-936708-26-4

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Der Klappentext:

Carmen steht vor der Tür in dem kleinen Zimmer, zumindest glaubt sie das.
Tiefe Dunkelheit umgibt sie. Als wenn sie die Freiheit hätte, irgend etwas
zu entscheiden! Allein dieser Gedanke versetzt sie wieder in Rage; sie ballt
ihre Hände zu Fäusten.
»Lass es!« warnt Claudia. »Provozier‘ ihn nicht!« Carmen weiß, was dann
passiert. Sie will reden, und zwar nur mit IHM. Sie vermeidet es, seinen
Namen zu nennen; das hat er ihr verboten. Er hat ihr untersagt, ohne
Aufforderung zu sprechen. Sie weiß auch, was andernfalls geschieht. Ihre
Pobacken schmerzen noch vom letzten Mal. Er weiß sehr genau, wie er
zuschlagen muss, damit seine Hände keine Spuren hinterlassen und trotzdem
der Schmerz heiß wie eine Brandwunde pocht. Trotzdem möchte Carmen mit ihm
reden. Vielleicht hört er ihr diesmal zu. Vielleicht erkennt er, dass es ein
Irrtum ist. Vielleicht, vielleicht, vielleicht …
Vielleicht ist alles nur ihre eigene Schuld. Schließlich war es ihre eigene
Entscheidung, die sie hierher geführt hat. Sie verflucht sich und ihre
Naivität; nicht zum ersten Mal. Hatte sie nicht aus dem Dorf in die große,
weite Welt gewollt? Hätte sie es ahnen müssen? Gab es Zeichen, etwas, das
sie übersehen hat? Oder war es tatsächlich am Ende nur ein Irrtum? Ein
dummer, dummer Irrtum …
Sie knallt die Faust gegen die Tür. Einmal, zweimal. Herrgott, irgendwann
muss er doch aufsperren!  »Lass es!«, mahnt Claudia erneut. Sie presst die
Worte zwischen ihren Lippen hervor, als solle niemand mitbekommen, dass sie
redet. »Warum sperrt er uns gemeinsam in ein Zimmer«, hat Carmen sie vor gar
nicht so langer Zeit gefragt, »wenn wir nicht einmal miteinander reden
dürfen?« – »Weil es ihm Spaß macht«, hat Claudia flüsternd geantwortet.
»Genauso wie es ihm Freude bereitet, dass wir den ganzen Tag nackt auf ihn
warten müssen. Und dass wir den ganzen Tag diese verdammten High Heels
tragen.« Kaum dass sie die Worte ausgesprochen hatte, hat er bereits im
Zimmer gestanden und sie beide bestraft. Wie er herausgefunden hat, dass sie
sich über seine Weisung hinweggesetzt haben, war ihnen schleierhaft.

Wie war es nur so weit gekommen? Eigentlich hatten sie doch nur ‚rausgewollt
aus der spießigen Enge des Provinzlebens, aus dem langweiligen Blümchensex.
Einmal männliche Dominanz und Härte spüren. Und jetzt schienen sie ausweglos
gefangen im Kerker eines Psychopathen …